Der Blog für positives Promovieren
Hier schreibe ich über Schreibmethoden, Arbeitstechniken und alles, was dir bei deiner Promotion hilft.
KI im wissenschaftlichen Schreibprozess: Was ist erlaubt?
Die Welt des wissenschaftlichen Arbeitens verändert sich durch KI rasant – und mit ihr auch der wissenschaftliche Schreibprozess. Für so ziemlich jede Teilaufgabe beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit gibt es mittlerweile KI-Tools, die uns unterstützen können. Die technischen Möglichkeiten sind da, doch im Promotionsalltag bleibt bei vielen eine große Unsicherheit zurück: Was ist überhaupt erlaubt? Schließlich soll die Dissertation eine eigenständige wissenschaftliche Leistung sein. Wie kann ich KI so einsetzen, dass ich die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis wahre? Wie viel Hilfe von ChatGPT, Gemini, Claude und Co. ist mit gutem Gewissen vertretbar?
Planen nach dem 2-Säulen-Prinzip: Wie du die Dissertation im vollen Alltag voranbringst
Vielleicht kennst auch du das Gefühl, dass du im Alltag ständig nur “Feuer löschst”? Dass sich der Arbeitstag wie von selbst mit vielen kleinen Dingen füllt, die erledigt werden müssen – Dinge, die dringend sind oder zumindest schnell abgearbeitet werden können. Aber die Projekte, die dir eigentlich am Herzen liegen, die keine enge externe Deadline haben, dich aber langfristig voranbringen – wie deine Promotion –, die rutschen dabei immer wieder in den Hintergrund?
Ich behaupte, dass die Mehrheit der Promovierenden, die nicht Vollzeit promovieren, sondern nebenbei arbeiten (sei es an der Uni oder in einem Job außerhalb), dieses Problem kennt. In diesem Blogbeitrag möchte ich dir deshalb heute ein Planungssystem vorstellen, mit dem sich langfristige Projekte (wie deine Promotion) leichter in den Alltag integrieren lassen.
“Schreiben” vs. “Überarbeiten”: Warum du die Phasen bewusst trennen solltest
Eine Unterscheidung der beiden Phasen Schreiben und Überarbeiten ist Teil von jedem Schreibprozessmodell, gehört zum Basiswissen einer jeden Schreibberaterin und auch so gut wie allen Promovierenden ist klar, dass sich der wissenschaftliche Schreibprozess in verschiedene Phasen gliedert.
Alles ziemlich simpel also.😉
Aber obwohl dieses Wissen so verbreitet ist, stelle ich immer wieder fest, dass vielen doch nicht so richtig bewusst ist, warum diese Trennung in Schreibphase und Überarbeitungsphase überhaupt sinnvoll ist, und was das konkret für die Arbeit am eigenen Promotionsprojekt bedeuten kann.
In diesem Blogartikel geht es deshalb back to basics!
Mit der Hand schreiben
Tools für Lesenotizen, Tools für die Projektorganisation, Tools für Mind-Maps… Promovieren geht mittlerweile völlig digital und papierfrei. Total praktisch! Neben allen Vorteilen führt das aber auch dazu, dass wir viel tippen und selten bis gar nicht mit der Hand schreiben. Warum das eventuell nicht optimal für den Promotionsprozess ist, zeigt eine norwegische Studie, von der ich dir in diesem Blogbeitrag berichte.
Dissertation: Vom Lesen ins Schreiben kommen
Wer promoviert, muss viel lesen und viel schreiben. Der Übergang vom Lesen zum Schreiben bringt aber einige Herausforderungen mit sich.
In meinen Beratungen sehe ich immer wieder zwei typische Probleme: Erstens, es ist gar nicht so leicht, das Gelesene in den berühmten eigenen Worten wiederzugeben. Und zweitens, es ist ziemlich schwer, das Gelesene so in den eigenen Text einzuarbeiten, dass es zum eigenen roten Faden passt.
In diesem Blogbeitrag erfährst du, was die Ursache von diesen beiden typischen Problemen ist. Und ich erläutere dir, wie du den Übergang vom Lesen zum Schreiben einfacher bewältigen kannst und dabei gleichzeitig die Qualität deines eigenen Textes verbesserst.
6 Gründe, warum du ein Forschungstagebuch führen solltest
Lass dich nicht vom Namen (bei dem wir alle an rosa Büchlein aus der Teenie-Zeit denken…) abhalten, denn ein Forschungstagebuch kann dein mächtigstes Mittel sein, um deine Stimme als Wissenschaftler*in zu finden, eigene Ideen zu entwickeln, ins Schreiben zu kommen und den Überblick über dein Promotionsprojekt zu behalten.
In diesem Beitrag möchte ich dir das Forschungstagebuch deshalb genauer vorstellen. Du erfährst, was ein Forschungstagebuch ist, was alles hineingeschrieben wird, wie oft du hineinschreiben solltest und welche sechs großen Vorteile dir ein Forschungstagebuch bringt.
Die Kunst des Weglassens – Oder: Wie du deine Dissertation verbessern kannst
Auch wenn Dissertationen riesengroße Projekte sind, darf nicht vergessen werden: Qualität ist wichtiger als Quantität. Und tatsächlich profitieren viele Doktorarbeiten von der Kunst des Weglassens.
In diesem Beitrag zeige dir deshalb, was du alles weglassen kannst, um deine Doktorarbeit zu optimieren.
Wie schreibt man eine Doktorarbeit? In 6 Phasen von der Idee zur fertigen Dissertation
Eine Doktorarbeit zu schreiben ist – Achtung Spoiler ;-) – ein riesengroßes und jahrelanges Projekt. Aber, keine Angst! Der Arbeitsprozess lässt sich in sechs Phasen unterteilen, durch die du dich Schritt für Schritt bis zur fertigen Dissertation vorarbeiten kannst.
Was genau du während dieser Phasen machst und welche (Schreib-)Methoden und Arbeitstechniken dir helfen, produktiv dranzubleiben, zeige ich dir in diesem Beitrag.
Die Doktorarbeit überarbeiten: Step by step zur fertigen Dissertation
Fühlst du dich beim Überarbeiten deiner Doktorarbeit überfordert, weil du nicht weißt, wo du überhaupt anfangen sollst? Weil dein Rohtext noch ein ziemliches Chaos ist und du tausend Baustellen siehst? Vielleicht springst du auch von Absatz zu Absatz und verbesserst hier und dort etwas, hast aber keinen richtigen Plan, wie du strukturiert und effizient vorgehen kannst?
In diesem Beitrag zeige ich dir, in welchen Schritten du von der Rohfassung zu deiner fertigen Dissertation kommst und welche Grundsätze helfen, das Beste aus deiner Arbeit rauszuholen.
Rohfassung der Doktorarbeit schreiben: In den Schreib-Flow kommen und schnell viel Text produzieren
Du hast einen großen Teil deiner Forschung bereits abgeschlossen und musst jetzt nur noch alles zusammenschreiben? In diesem Beitrag geht es darum, wie du es schaffst, in den Schreib-Flow zu kommen und schnell und einfach viel Text zu produzieren (ohne dabei zu leiden).
Arbeitsroutine schaffen: Wie du die Arbeit an deiner Doktorarbeit zur täglichen Gewohnheit machst
Möchtest du jeden Tag ganz selbstverständlich mit deiner Doktorarbeit weiterkommen und produktiv durchstarten? In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du eine Routine entwickeln kannst, mit der die Arbeit an deiner Dissertation zur täglichen Gewohnheit wird.
Fachtexte für die Doktorarbeit effizient lesen: Wie du mit der richtigen Lesemethode jeden Text schnell und optimal nutzen kannst
Das Lesen von Fachtexten ist eine der Hauptaufgaben beim Promovieren. Nicht selten verbringen Doktorand*innen mehrere Monate nur mit dem Lesen des Forschungsstandes. Wie du verhindern kannst, dass du dich im Literaturdschungel verzettelst, und deine Lesezeit optimal nutzt, zeige ich dir in diesem Beitrag.
Mit der Doktorarbeit anfangen: Wie dir die Zero Draft-Methode hilft, ins Schreiben zu kommen
In den Schreibprozess zu starten und die eigenen Gedanken für deine Dissertation auf Papier zu bringen, fällt vielen Doktorand*innen schwer. In diesem Blogbeitrag zeige ich dir, wie du mit der Zero Draft-Methode diese Hürde ganz einfach meistern kannst, in den Schreibflow kommst und deine Doktorarbeit produktiv voranbringst.
Das Promotionsthema finden: In 3 Phasen zu deinem Thema für die Doktorarbeit
Die Entscheidung zu promovieren ist gefallen und nun soll es losgehen – aber womit überhaupt? Wenn du auch gerade auf der Suche nach deinem Promotionsthema bist, dann lies hier, wie du Ideen entwickeln kannst und auf strukturierte Weise zu deinem perfekten Thema findest.